Rechner für die Zuglänge
Strecke, Zeit und Zugzahl rein, Zuglänge, Zugfrequenz, Geschwindigkeit und SWOLF raus. Start und Auftauchen werden vorher von der Strecke abgezogen, damit die Zuglänge die des Schwimmers ist und nicht die des Startsprungs.
Ergebnisse
- Zuglänge Strecke pro Zug
- 2,29m pro Zyklus
- Zugfrequenz
- 52,5Zyklen/minüber den reinen Schwimmabschnitt
- Geschwindigkeit
- 2,00m/sreines Schwimmen, 0:50,0 pro 100 m
- SWOLF
- 17,9pro Bahn10,9 s + 7 Zyklen24,9, wenn jeder Handeintritt zählt
So wurde gerechnet
- Reine Strecke: 25 m − 9 m = 16 m
- Zuglänge: 16 m ÷ 7 Zyklen = 2,29 m pro Zyklus
- Zugfrequenz: 7 Zyklen ÷ 8,0 s × 60 = 52,5 Zyklen/min
- Geschwindigkeit: 16 m ÷ 8,0 s = 2,00 m/s
- SWOLF: 10,9 s + 7 Zyklen = 17,9
Was der Rechner ausrechnet
- Zuglänge
Zuglänge = (Strecke − Start und Auftauchen) ÷ Zyklen
Auch Strecke pro Zug genannt, kurz DPS: wie weit der Schwimmer mit einem Zugzyklus kommt, in Metern pro Zyklus. Nur die mit Zügen geschwommene Strecke zählt.
- Zugfrequenz
Zugfrequenz = Zyklen ÷ reine Zeit in Sekunden × 60
Wie viele Zyklen der Schwimmer pro Minute macht, über denselben reinen Abschnitt, aus dem auch die Zuglänge stammt.
- Geschwindigkeit
Geschwindigkeit = Zuglänge × Zugfrequenz ÷ 60
Das Tempo über den reinen Abschnitt, in Metern pro Sekunde. Weil die Geschwindigkeit das Produkt der beiden anderen ist, müssen gemessene Werte zusammenpassen. Tun sie das nicht, wurde einer davon über ein anderes Stück Wasser gemessen.
- SWOLF
SWOLF = Sekunden für eine Bahn + Zyklen auf dieser Bahn
Kurz für Swim Golf, und wie beim Golf gilt: weniger ist besser. Weniger Züge, weniger Zeit oder beides auf derselben Bahn. Anders als die anderen drei umfasst SWOLF die ganze Bahn samt Abstoß, weil der Wert so definiert ist. Vergleich ihn mit früheren Werten desselben Schwimmers, nicht mit denen anderer.
Zwei Dinge, die stimmen müssen, bevor du etwas eingibst
- Zähl Zyklen, nicht Handeintritte. Beim Freistil und Rücken ist ein Zyklus ein linker und ein rechter Arm, 14 Handeintritte sind also 7 Zyklen. Wer Handeintritte zählt, halbiert die Zuglänge und verdoppelt die Zugfrequenz. Hast du so gezählt, wähl „Handeintritte“, dann rechnet der Rechner um.
- Lass Start und Auftauchen weg. Startsprung und Tauchphase können 10 bis 15 m einer 25-m-Bahn ohne einen einzigen Zug abdecken. Teilst du die ganze Bahn durch die Zyklen, wird all das dem Zug gutgeschrieben. Gib die Strecke vor dem ersten Zug ein, dann wird sie abgezogen.
Warum beides wichtig ist und was du danach mit der Zahl anfängst, steht in Zuglänge berechnen: So geht es beim Schwimmen.
Rechenbeispiel: eine 100-m-Wiederholung im Training
Ein Schwimmer schwimmt eine 100-m-Freistil-Wiederholung im 25-m-Becken in 1:20,0 und hat dabei 80 Handeintritte, also 40 Zyklen. Er taucht nach jeder der vier Wände bei etwa 5 m auf, also werden 20 m abgezogen.
- Reine Strecke: 100 m − 20 m = 80 m
- Zuglänge: 80 m ÷ 40 Zyklen = 2,00 m pro Zyklus
- SWOLF: (80 s + 40 Zyklen) ÷ 4 Bahnen = 30 pro Bahn, oder 40, wenn jeder Handeintritt zählt
- Geschwindigkeit: 100 m ÷ 80 s = 1,25 m/s, also 1:20,0 pro 100 m
- Zugfrequenz, geschätzt: 80 s × 80 ÷ 100 = 64 s reines Schwimmen, und 40 Zyklen ÷ 64 s × 60 = 37,5 Zyklen/min
Für die 80 reinen Meter gibt es keine eigene Zeit, also nimmt der Rechner an, dass die Abstöße in Schwimmtempo zurückgelegt wurden. Für den Vergleich von einer Wiederholung zur nächsten reicht das völlig. Auf einer Bahn mit Startsprung fällt der Wert zu hoch aus, weil ein Startsprung schneller ist als jeder Zug. Deshalb stoppt das Rennbeispiel, mit dem der Rechner öffnet, den reinen Abschnitt vom Auftauchen bis zur Wand.
Spar dir die Stoppuhr
Züge zählen und beim Auftauchen eine Zwischenzeit nehmen ist auf einer vollen Bahn mühsam. Swim Analyzer Pro nimmt dieselben Messungen aus einem Handyclip: Er findet Beckenwände und Auftauchen im Video, sodass der reine Abschnitt jedes Mal derselbe ist, und Zuglänge, Zugfrequenz und Geschwindigkeit stammen aus einer einzigen Messung.
Automatisch per Video messen →Fragen
Wie berechne ich die Zugfrequenz beim Schwimmen?
Zähl die Zugzyklen über einen gestoppten Abschnitt reinen Schwimmens, teil durch die Zeit in Sekunden und multiplizier mit 60: 7 Zyklen in 8,0 Sekunden sind 52,5 Zyklen pro Minute. Am Beckenrand geht es schneller, drei Zyklen zu stoppen und 180 durch diese Zeit zu teilen. Drei Zyklen in 3,4 Sekunden sind also 52,9 Zyklen pro Minute.
Was ist ein guter SWOLF-Wert?
Einen allgemeingültigen gibt es nicht. SWOLF hängt von der Beckenlänge, der Lage, der Körpergröße des Schwimmers und davon ab, ob Züge als Zyklen oder als einzelne Handeintritte gezählt werden. Ein Wert lässt sich deshalb nur mit Werten desselben Schwimmers unter denselben Bedingungen vergleichen. Nutz ihn zwischen Wiederholungen: Ein niedrigerer Wert bei gleichem Tempo heißt, dass der Schwimmer die Bahn mit weniger Zügen geschafft hat.
Soll ich Handeintritte oder ganze Zyklen zählen?
Zyklen. Zuglänge und Zugfrequenz werden in Training und Forschung pro Zyklus angegeben, eine in Handeintritten gezählte Zahl lässt sich also nicht damit vergleichen. Hast du schon jeden Handeintritt gezählt, wähl „Handeintritte“, dann halbiert der Rechner die Zahl.
Warum ist meine Zugfrequenz als geschätzt markiert?
Ohne Zeit für den reinen Abschnitt nimmt der Rechner an, dass Start und Auftauchen im selben Tempo zurückgelegt wurden wie das Schwimmen. Bei Abstößen im Training kommt das gut hin, auf einer Bahn mit Startsprung fällt der Wert aber zu hoch aus, weil ein Startsprung schneller ist als Schwimmen. Gib die Zeit vom Auftauchen bis zum Ziel ein, um einen exakten Wert zu bekommen.
Funktioniert der Rechner auch mit Yards?
Ja. Wähl das 25-yd-Becken und gib die Strecken in Yards ein: Die Zuglänge kommt dann in Yards pro Zyklus heraus und die Geschwindigkeit in Yards pro Sekunde. Zugfrequenz und SWOLF hängen nicht von der Einheit ab.